Ich möchte mich mit nichts anderem identifizieren als mit dem Glauben an das Gute.

 

… “Ich fühlte mich von der Welt vergessen und verlassen. Ich war an einem Tiefpunkt angelangt. Es war schon öfter passiert, dass Lebensentwürfe, die mich im ersten Moment fasziniert hatten, nicht hielten, was sie versprachen, zum Beispiel bei der Schul- und Studienwahl oder in manchen Beziehungen, die nur von kurzer Dauer waren. In mein allererstes Tagebuch hatte ich nach einer persönlichen Krise den Satz geschrieben: “Ich möchte mich mit nichts anderem identifizieren als mit dem Glauben an das Gute.”

Was passiert aber, wenn mir die Kraft zum Glauben fehlt?

Ich sah nur noch die frustrierenden Erfahrungen, die Hindernisse, die uns in den Weg gestellt wurden und die Menschen, die mich enttäuscht hatten.

Das Weinen hatte eine befreiende Wirkung. Ich schlief ein und am nächsten Tag spürte ich, wie meine Kräfte zurückkehrten…”

Markus Inama, Der Hoffnung ein Zuhause geben. Styria Verlag, 2017

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