Auf der Suche nach dem Wunderbaren

Konstantin Wecker

Engagierter Musiker und Poet seit Jahrzehnten

https://oe1.orf.at/player/20181201/534128

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem Studio 3 des Funkhauses in Wien. Gast: Konstantin Wecker.

Präsentation: Albert Hosp.

Mitte September dieses Jahres kam sein letztes Buch mit dem Titel “Auf der Suche nach dem Wunderbaren” heraus, und die Beschäftigung als Autor ist nur eine von vielen, die der heutige Gast von Albert Hosp ausübt: Konstantin Wecker ist einer der bekanntesten deutschen Liedermacher, Komponisten, Schauspieler, Musiker sowie Universitäts-Gastprofessor.

1947 in München geboren, lernte Konstantin Wecker bereits als Kind Klavier, dann Geige und mit 14 Jahren Gitarre. Zudem war er Solist im Rudolf-Lamy-Kinderchor, der für den Film “Die Trapp-Familie” die Musikaufnahmen beisteuerte. In seinen Zwanzigern zog es Wecker eher in Richtung Kleinkunst, u.a. zur Rock-Soul-Band Zauberberg. Dazu betätigte er sich auch als Sänger, Pianist, Komponist (Filmmusik, Musicals) und Autor.

Von 1974-1985 brachte er mit seinem “Team Musikon” Platten und Konzerte heraus, wobei ihm 1977 mit dem Album “Genug ist nicht genug” der Durchbruch gelang, der im gleichen Jahr mit dem Deutschen Kleinkunstpreis gekrönt wurde. Einige seiner Lieder und Balladen (z.B. “Willy”), meist aufrüttelnd, kritisch und melancholisch, erlangten Kultstatus und ermöglichten das Interesse der Zusammenarbeit mit bekannten Musiker/innen und Sänger/innen, u.a. Joan Baez, Mercedes Sosa, das United Jazz and Rock Ensemble, Jo Barnikel und Colin Hodgkinson.

Seine Drogensucht (vor allem in den ’90er-Jahren) verarbeitete Konstatin Wecker in mehreren literarischen Arbeiten: Ketzerbriefe eines Süchtigen (1983), Uferlos (1993), Es gibt kein Leben ohne Tod (1999).

Seit dem Jahr 2000 tritt Konstantin Wecker immer wieder mit Hannes Wader, dem Pianisten Jo Barnikel sowie anderen Künstler/innen auf, unter anderem Angelika Kirchschlager, absolvierte 2010 eine Deutschland-Tournee und komponierte die beiden Musicals “Ludwig” und “Hundertwasser” sowie die Bühnenmusik zu Faust I+II bei den Bad Hersfelder Festspielen. Aktuell hat Konstantin Wecker auch mit dem Josefstadt-Schauspieler Michael Dangl Programme erarbeitet.

Seit dem Studienjahr 2007/’08 lehrt Wecker an der Universität Würzburg und nahm erst in diesem Jahr einen Lehrauftrag als Gastprofessor in Koblenz-Landau an. In seiner gesamten künstlerischen Karriere hat sich Konstantin Wecker politisch engagiert, sei es zu Zeiten der ’68er-Bewegung oder des Irakkrieges, war aber nie Parteimitglied.

“Auf der Suche nach dem Wunderbaren” – was der Künstler Konstantin Wecker darunter versteht, das versucht Gestalter Albert Hosp mit seinem Gast in diesem “Ö1 Klassik-Treffpunkt” live im Wiener Funkhaus zu erörtern.

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