Literatur-Nobelpreis für Louise Glück. „Dies ist der Augenblick, in dem du / die roten Beeren der Eberesche wiedersiehst, / und am dunklen Himmel / die Vögel beim nächtlichen Wanderzug. // Es bedrückt mich zu denken, / dass die Toten sie nicht sehen – / diese Dinge, die uns selbstverständlich sind, / sie entschwinden. // Was wird die Seele dann tun, um sich zu trösten? / Ich sage mir, vielleicht braucht sie diese Freuden nicht mehr; / vielleicht ist es einfach genug, nicht zu sein, / so schwer vorzustellen das auch ist.“

Literatur-Nobelpreis für Louise Glück.

Nächtliche Wanderzüge

Dies ist der Augenblick, in dem du / die roten Beeren der Eberesche wiedersiehst, / und am dunklen Himmel / die Vögel beim nächtlichen Wanderzug. //

Es bedrückt mich zu denken, / dass die Toten sie nicht sehen – / diese Dinge, die uns selbstverständlich sind, / sie entschwinden. //

Was wird die Seele dann tun, um sich zu trösten? / Ich sage mir, vielleicht braucht sie diese Freuden nicht mehr; / vielleicht ist es einfach genug, nicht zu sein, / so schwer vorzustellen das auch ist.

Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Louise_Gl%C3%BCck

https://www.tagesspiegel.de/kultur/louise-glueck-erhaelt-den-literaturnobelpreis-die-winterliche-gaertnerin/26258546.html

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